Das Statistische Bundesamt verzeichnete noch im Jahr 2009 etwa 110.700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland. Dies entspricht 3,3 Prozent weniger als im Jahr 2008.
Das Alter der Frauen, die in 2009 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren. 15 % im Alter zwischen 35 und 39 Jahren. Und fast 8 Prozent der Frauen waren 40 Jahre und noch älter. Mit etwa 4 Prozent Anteil lagen die unter 18-Jährigen. Ihre Anzahl ging im Jahr 2008 von 400 auf 4.900 zurück. Etwa 40 Prozent der Schwangeren hatten noch vor dem Eingriff ein Kind geboren. Einer offiziellen Beratung unterzogen sich vor dem Abbruch etwa 97 % der Frauen. Weniger als 3 Prozent zählten zum Abbruch aus medizinischer Sicht wegen Vergewaltigung oder Missbildungen am Baby
73 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurden mit einer Absaugmethode durchgeführt. Und für 14 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche wurde die Pille danach eingesetzt. Die Eingriffe wurden überwiegend ambulant vorgenommen (97 Prozent). Und zwar zu 79 Prozent vom Gynäkologen und 18 Prozent ambulant in einem Krankenhaus. Etwa 6 Prozent der Frauen ließen den Eingriff in einem anderen Bundesland vornehmen.
Freitag, 12. März 2010
Dienstag, 9. März 2010
Und wo ist Papa?
Werden unverheiratete Väter durch das Sorgerecht diskriminiert? Ja, entschieden heute die Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die deutsche Regierung werde sich auf dieses Urteil einstellen müssen.
Um als Vater das Sorgerecht eines unehelichen Kindes ausüben zu dürfen, musste die Mutter bisher einverstanden sein. Während durch eine Scheidung das Sorgerecht in der Regel automatisch auf beide Elternteile zugewiesen wird, gilt selbst im Fall einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft über mehrere Jahre, KEIN Sorgerecht ohne den Willen der Mutter.
Gegen diese Ungleichbehandlung hatte ein Vater aus Köln geklagt. Und die Richter in Straßburg gaben ihm Recht. Die Bevorzugung von unverheirateten Müttern gegenüber den Vätern sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot. "Ein kluges Urteil", meint Edith Schwab, Vorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter und Fachanwältin für Familienrecht. Gleichzeitig wies der Verband aber daraufhin, dass für Kinder eine Ausübung der alleinigen Sorge auch die bessere Alternative sein könne, wenn es gute Gründe gegen ein gemeinsames Sorgerecht gebe.
Letztendlich sei es dennoch wichtig die besten Umstände für das Kind zu finden und ob diese bei Mutter oder Vater liegen, muss in jedem einzelnen Fall spezifisch geklärt werden!
Um als Vater das Sorgerecht eines unehelichen Kindes ausüben zu dürfen, musste die Mutter bisher einverstanden sein. Während durch eine Scheidung das Sorgerecht in der Regel automatisch auf beide Elternteile zugewiesen wird, gilt selbst im Fall einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft über mehrere Jahre, KEIN Sorgerecht ohne den Willen der Mutter.
Gegen diese Ungleichbehandlung hatte ein Vater aus Köln geklagt. Und die Richter in Straßburg gaben ihm Recht. Die Bevorzugung von unverheirateten Müttern gegenüber den Vätern sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot. "Ein kluges Urteil", meint Edith Schwab, Vorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter und Fachanwältin für Familienrecht. Gleichzeitig wies der Verband aber daraufhin, dass für Kinder eine Ausübung der alleinigen Sorge auch die bessere Alternative sein könne, wenn es gute Gründe gegen ein gemeinsames Sorgerecht gebe.
Letztendlich sei es dennoch wichtig die besten Umstände für das Kind zu finden und ob diese bei Mutter oder Vater liegen, muss in jedem einzelnen Fall spezifisch geklärt werden!
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Mittwoch, 3. März 2010
Der Trend geht weiter - hin zum Eigenheim
Deutlich ist zu erkennen, dass die Deutschen immer mehr in ihren eigenen Vier Wänden wohnen wollen. In Mittel- und Großstädten innerhalb Deutschlands planen in den nächsten zwei bis drei Jahren etwa 1,5 Millionen Mieter sich ein Eigenheim zuzu- legen. (Aktuelle Studie Allensbach). Die Gründe, die für ein Eigenheim sprechen, sind:
79 % Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu leben
76 % mehr Gestaltungsfreiheit
75 % Alters-Absicherung
74 % Unabhängigkeit von einem Vermieter
Trotz Wirtschaftskrise bleibt der Wunsch nach einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung bestehen. Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen können sich in Städten und Landkreisen ihren Immobilienwunsch tatsächlich erfüllen.
Durch günstigere Preise, niedrigere Zinsen sind Eigenheim immer mehr bezahlbar geworden. Dagegen in München muss ein doppeltes Durchschnittseinkommen für eine Wohneigentumsfinanzierung aufgewendet werden.
Montag, 1. März 2010
Orkan "Xynthia" wütete
Es hat wahrscheinlich jeder mitbekommen, dass gestern der Orkan "Xynthia" häftig gewütet hat.
Dort wo er keinen Schaden angerichtet hat, diejenigen haben Glück gehabt, denn 7 Menschen haben durch den Sturm ihr Leben verloren.
Deutschland wurde gestern verwüstet, Bäume wurden entwurzelt, Züge konnten nicht fahren und Flüge wurden gestrichen.
Der deutsche Wetterdienst hat 180km pro Stunde gemessen.
Der Orkan wütete aber nicht nur in Deutschland, fast in ganz Europa war er gestern unterwegs.
Er tötete insgesamt 60 Menschen und davon 50 nur in Frankreich.
„Es ist eine Naturkatastrophe“, sagte der französische Innenminister Brice Hortefeux. Mehr als eine Million Menschen waren ohne Strom.
Orkantief „Xynthia“ ist der folgenschwerste Sturm seit mehr als zehn Jahren in Europa.
Dort wo er keinen Schaden angerichtet hat, diejenigen haben Glück gehabt, denn 7 Menschen haben durch den Sturm ihr Leben verloren.
Deutschland wurde gestern verwüstet, Bäume wurden entwurzelt, Züge konnten nicht fahren und Flüge wurden gestrichen.
Der deutsche Wetterdienst hat 180km pro Stunde gemessen.
Der Orkan wütete aber nicht nur in Deutschland, fast in ganz Europa war er gestern unterwegs.
Er tötete insgesamt 60 Menschen und davon 50 nur in Frankreich.
„Es ist eine Naturkatastrophe“, sagte der französische Innenminister Brice Hortefeux. Mehr als eine Million Menschen waren ohne Strom.
Orkantief „Xynthia“ ist der folgenschwerste Sturm seit mehr als zehn Jahren in Europa.
Donnerstag, 18. Februar 2010
Und wieder ein Amoklauf in Deutschland
Die Polizei in Ludwigshafen hatte heute morgen um 10.00h einen Großeinsatz an einer Berufsschule. Auch die Feuerwehr war vor Ort. Die Schule ist abgesperrt worden und das ganze Gebäude wurde evakuiert.
Laut Informationen der Zeitung Rheinpfalz wurde ein Lehrer erschossen, mehrere weitere Lehrer wurden angegriffen. Weitere Opfer sind bisher nicht bekannt. Kurz nach der Tat nahm die Polizei einen Tatverdächtigen im Alter von 23 Jahren fest. Inzwischen werden Schüler und Eltern psychologisch betreut.
Freitag, 29. Januar 2010
Immer wieder Schadstoffe in Kinderspielzeug
Aktuelle Ergebnisse des Öko-Test´s liegen vor. Hier wurden 20 Spielwaren untersucht, vom Schwimmring bis hin zu Kinderfahrradpumpen. Das Ergebnis war erschreckend! Alleine 17 Produkte schnitten hier mit der Note „ungenügend“ ab, drei Produkte sogar mit mangelhaft.
Es wurde festgestellt, dass viele Spielwaren Schadsstoffen beinhalten. Gerade der Kauf von Spielwaren in Billigläden hat häufig gezeigt, dass gesundheitsschädliche Stoffe und Grenzüberschreitungen vorliegen.
Eine große Anzahl an Kinderspielzeug, wie z. B. Kunststofftiere mit abreißbaren Kleinteilen und Spielzeug mit Magneten sind besonders gefährlilch für Kleinkinder. Die Gefahr, dass sie hier Kleinteile lösen oder verschluckt werden können, sind enorm hoch. Meistens handelt es sich hier um Spielwaren, hergestellt aus China. Bereits 80 % der Spielwaren werden dort hergestellt.
Der Sicherheitsstandard soll für Kinderspielzeug verbessert werden.Die EU hat daher eine neue EU-Spielzeugrichtlinie verabschiedet, diese soll ab Juli 2011 in Kraft treten. Allerdings sollen sich Eltern nicht darauf verlassen, dass sich das Spielzeug auf dem Deutschen Markt sicherer wird, so die Bundesarbeitsgemeinschaft.
Nach den neuen Richtlinien dürfte eine besonders gefährliche PAK-Leitsubstanz bis zu einer Konzentration von 100 Milligramm pro Kilogramm im Spielzeug vorhanden sein. Das heisst, sogar und ein hundertfaches mehr, als im Weichmacheröl für die Herstellung von Autoreifen erlaubt ist.
Es wurde festgestellt, dass viele Spielwaren Schadsstoffen beinhalten. Gerade der Kauf von Spielwaren in Billigläden hat häufig gezeigt, dass gesundheitsschädliche Stoffe und Grenzüberschreitungen vorliegen.
Eine große Anzahl an Kinderspielzeug, wie z. B. Kunststofftiere mit abreißbaren Kleinteilen und Spielzeug mit Magneten sind besonders gefährlilch für Kleinkinder. Die Gefahr, dass sie hier Kleinteile lösen oder verschluckt werden können, sind enorm hoch. Meistens handelt es sich hier um Spielwaren, hergestellt aus China. Bereits 80 % der Spielwaren werden dort hergestellt.
Der Sicherheitsstandard soll für Kinderspielzeug verbessert werden.Die EU hat daher eine neue EU-Spielzeugrichtlinie verabschiedet, diese soll ab Juli 2011 in Kraft treten. Allerdings sollen sich Eltern nicht darauf verlassen, dass sich das Spielzeug auf dem Deutschen Markt sicherer wird, so die Bundesarbeitsgemeinschaft.
Nach den neuen Richtlinien dürfte eine besonders gefährliche PAK-Leitsubstanz bis zu einer Konzentration von 100 Milligramm pro Kilogramm im Spielzeug vorhanden sein. Das heisst, sogar und ein hundertfaches mehr, als im Weichmacheröl für die Herstellung von Autoreifen erlaubt ist.
Streitpunkt um geplante Zivi-Lücke
Neben dem Wehrdienst soll nun auch der Zivildienst gekürzt werden. CDU, CSU und FDP wollen ab 2011 den Wehr- und auch Zivildienst auf 6 Monate verkürzen. Das würde bedeuten, dass den Sozialdiensten bald die Zivis ausgehen. Laut Rechnung der Familienministerin Kristina Köhler, CDU, würde das bedeuten, dass 90.000 Zivildienstleistende drei Monate weniger aktiv sind. In den sozialen Einrichtungen fallen somit 270000 Dienstmonate weg. Zivildienstleistende, die freiwillig ihren Zivi-Dienst länger machen, sollen von der Union begünstigt werden.
Markus Grübel, CDU-Verhandlungsführer, gegenüber Focus: „Dies ist besonders sinnvoll bei Stellen im sozialen Bereich mit engem persönlichen Kontakt zu Menschen“.
Eine „verkappte Verlängerung der heutigen Regelung“ wollen die Liberalen jedoch nicht mit machen. Florian Bernschneider, FDP-Experte, fürchtet, dass ansonsten „die Träger schon bei der Auswahl der Bewerber schauen, wer sich bereit erklärt, länger zu machen. Sein Entschluss: „Deshalb wollen wir keine Verlängerung des klassischen Zivildienstes, sondern könnten uns eine freiwillige Anschlusslösung unter dem Dach der Freiwilligendienste vorstellen.“ Die Mittel, die durch die Verkürzung frei werden, will Bernschneider in die Freiwilligendienste investieren. Diese wollen sie verstärken.
Hier sieht jedoch wiederum die Union ein ernsthaftes Problem. Sie sieht hier einen unüberschaubaren Verwaltungsaufwand. Grübel appelliert daher an die FDP, keine zusätzlichen bürokratischen Monster aufzubauen.
Markus Grübel, CDU-Verhandlungsführer, gegenüber Focus: „Dies ist besonders sinnvoll bei Stellen im sozialen Bereich mit engem persönlichen Kontakt zu Menschen“.
Eine „verkappte Verlängerung der heutigen Regelung“ wollen die Liberalen jedoch nicht mit machen. Florian Bernschneider, FDP-Experte, fürchtet, dass ansonsten „die Träger schon bei der Auswahl der Bewerber schauen, wer sich bereit erklärt, länger zu machen. Sein Entschluss: „Deshalb wollen wir keine Verlängerung des klassischen Zivildienstes, sondern könnten uns eine freiwillige Anschlusslösung unter dem Dach der Freiwilligendienste vorstellen.“ Die Mittel, die durch die Verkürzung frei werden, will Bernschneider in die Freiwilligendienste investieren. Diese wollen sie verstärken.
Hier sieht jedoch wiederum die Union ein ernsthaftes Problem. Sie sieht hier einen unüberschaubaren Verwaltungsaufwand. Grübel appelliert daher an die FDP, keine zusätzlichen bürokratischen Monster aufzubauen.
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