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Freitag, 10. Februar 2012

Kinder und Fernsehen

Der Umgang und die Erziehung mit Fernsehschauen von Kindern werden von den Erziehungsberechtigten sehr unterschiedlich gehandhabt. Es gibt kein Patentrezept für den richtigen Umgang mit dem Fernsehen für zu Hause. Dennoch kann man einige Leitlinien festhalten, die als Grundlage für die familiäre Fernseherziehung dienen können.

  • Kinder sollten mit den Eindrücken des Fernsehens, Computerspiele nicht alleine gelassen werden. Nehmen sie als Eltern Anteil an der Fernseh- und Medienvorliebe ihres Kindes.
  • Kinder sollten altersgerechte Angebote ansehen. Die Sendungen sollten ihr Kind nicht überfordern, aber auch den Geschmack ihres Kindes treffen.
  • Bezugspersonen und Kinder sollten bei der Fernseh- und Medienerziehung an einem Strang ziehen. Tauschen sie sich mit Verwandten, befreundeten Eltern und pädagogischen Fachkräften ab, was gesehen werden darf und was nicht.
  • Durch Aufzeichnungen von Serien oder anderen Fernsehfilmen sind sie und ihr Kind unabhängig vom Senderhythmus.
  • Ein Fernseh-Zeitkontingent pro Woche sollte festgelegt werden.
  • Wenn das Fernsehen die Freizeit und das Denken des Kindes übermäßig beansprucht, sollten klare Grenzen gesetzt werden.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Ein Baby stellt die ganze Familie auf den Kopf

Das Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln ist zu früher ganz anders. Das Verhältnis zwischen Enkeln und Großeltern ist zu früher viel enger. Davon profitiert die ganze Familie. Neben Krippen (Kita) und Kindergarten sind Großeltern die drittwichtigste Betreuungsinstanz. Gerade jetzt, in denen Kita-Plätze rar sind, werden Oma und Opa immer wichtiger. Und manche übernehmen sogar einen Teil der Erziehung, wenn nur ein Elternteil da ist. Mindestens einmal die Woche wird fast jedes dritte Kind von Oma und Opa betreut.

Es gibt vier verschiedene Stile im Großeltern-Enkel-Verhältnis:

Die formellen Großeltern

Man sieht sie nur zu Festen und Großveranstaltungen. Die Enkelkinder kennen ihre Großeltern zwar, jedoch haben sie ein weniger emotionales Verhältnis. Meistens können Großeltern mehr mit ihren Enkelkindern etwas anfangen, wenn sie größer sind.

Die vollständigen distanzierten Großeltern

Das Rentnerdasein ist der Mittelpunkt. Enkel spielen hier keine Rolle. Meist sind sie auch räumlich von der Familie getrennt.

Die Ersatzeltern

Sie sind für ihre Enkelkinder da und übernehmen meist die erzieherische Rolle mit, da Mutter oder Vater alleinerziehend sind. Das Enkelkind hat zu den Großeltern eine ähnlich starke Bindung wie zu den eigenen Eltern. Die Großeltern sind automatisch an der Erziehung beteiligt.

Die spaßmotivierten Großeltern

Sie empfinden ihre Rolle beglückender als die Elternschaft. Sie gehen mit ihren Enkelkindern z. B. zum Schlittschu-hlaufen, in den Streichelzoo oder spielen stundenlang Memory. Sie entlasten ihre eigenen Kinder und halten sich gleichzeitig aus deren Alltagsstress heraus.

Und auch die Großeltern profitieren von ihren Enkelkindern. Sie werden im Umgang mit den Kindern toleranter, z. B. hinsichtlich technischer Dinge. Enkelkinder lernen von ihren Großeltern, dass zu ihrer Zeit einiges anders war, z. B. wie lange eine Familie früher auf ein eigenes Auto sparen musste.

Familientraditionen sind für Kinder besonders wichtig. Kinder lieben Rituale und Familienbräuche und halten daran fest.