Mittwoch, 12. Juni 2013

So können sie ihr Kind spielerisch auf Gefahren hinweisen



Ab dem 3. Lebensjahr (bei manchen Kindern auch schon ab dem 2. Lebensjahr) können sie mit ihrem Kind ein Stopp trainieren. Ihr Kind darf in der Wohnung oder im Haus nur bis zu einer markierten Linie mit Malerkrepp gehen. Trainieren sie mit ihrem Kind immer wieder, dass es nur bis dahin gehen darf. Und sagen sie ihrem Kind, wenn sie Stopp rufen, dass es stehen bleiben soll. Dieses Spiel können sie dann draußen mit dem Laufrad, Dreirad und auch Fahrrad weiter trainieren.
Ab dem 2. Lebensjahr auf die Gefahr und den Unterschied von heiß und kalt hinweisen. Dazu können sie eine Flasche mit heißem Wasser bis maximal 40 Grad einfüllen und die andere Flasche mit Eiswürfel füllen. Ihr Kind darf nun abwechselnd an die kalte und warme Flasche langen, um so den Unterschied zwischen heiß und kalt zu begreifen.
Sie als Eltern sollten Vorbild sein. Fahrrad fahren nur mit Fahrradhelm, vor dem Überqueren der Straße deutlich nach links und rechts schauen, klären sie ihr Kind über mögliche Gefahren auf, spielerisch Kinder Verkehrssicherheit trainieren, lassen sie ihr Kind im Haushalt mithelfen, aber nur unter ihrer Aufsicht und machen sie ihr Kind im Haushalt auf Gefahren aufmerksam.

Freitag, 31. Mai 2013

Die besten Tipps für die richtige Zahnpflege



Zähneputzen ist wichtig und über die Hälfte der Deutschen putzen ihre Zähne falsch. Die Deutschen putzen zwar ihre Zähne, aber leider nicht richtig: zu kurz, unkonzentriert, falsche Technik und nicht jeden Tag.


Die besten Tipps für die richtige Zahnpflege:


Perfekte Putzdauer:
Zweimal täglich sollte man mindestens drei Minuten lang die Zähne putzen. So lautet zumindest die zahngesunde Grundformel. Doch das reicht leider nicht immer aus. Jeder Mensch ist anders und so auch seine Zähne. Mithilfe von speziellen Zahn-Farbtests kann man herausfinden, ob man richtig seine Zähne putzt.

Täglich einmal Zahnseide:
Bis zu 40 Prozent unserer Zahnoberflächen sind Sammelplatz von Bakterien und führt wiederum zu Parodontitis. Zahnseide oder Interdentalbürsten helfen die Zahnzwischenräume zu säubern und sind wichtig zur Vorbeugung von Parodontitis. Mundduschen können zusätzlich Speisereste aus den Zwischenräumen spülen, ersetzen aber keine Zahnseide.

Elektrisch oder normale Zahnbürste:
Eine gute elektrische Zahnbürste mit Schalltechnologie ist besser als eine Handzahnbürste. Zudem ist diese einfach in der Handhabung und erleichtert die Zahnreinigung. Ultraschallzahnbürsten putzen nicht besser als Handzahnbürsten. Rotierend-oszillierende Köpfe sind oft komplizierter in der Anwendung.

Zahncreme sollte mit Fluorid sein:
Rot, gelb, grün: Etwa 300 verschiedene Zahncremes sind auf dem Markt. Welche aber ist die richtige? Wichtig ist, dass die Zahncreme Fluoride enthält. Denn diese schützen vor Karies und bilden eine feine Schutzschicht auf dem Zahn.

Welche sind die besten Borsten?
Harte Borsten sind für alle gut und gerade für diejenigen, die viel Zahnbelag haben. Wer jedoch über sensibles Zahnfleisch verfügt, sollte lieber auf weiche Borsten ausweichen um das Zahnfleisch nicht unnötig zu strapazieren. Für alle anderen sind mittlere Borstenstärke empfehlenswert.

Professionelle Zahnreinigung:
Zahnärzte empfehlen ein- bis viermal im Jahr zum Reinigungsritual. Wer gute Zähne hat, muss nicht so oft zur professionellen Zahnreinigung, wie jemand, der sehr anfällig für Karies ist. Leider zählt diese oft nicht zur Kassenleistung und kostet zwischen 80 und 100 Euro.

Pflege der Dritten Zähne:
Ältere Menschen, die eine Prothese tragen, müssen genauso ihre Zähne pflegen und auch putzen. Am besten pflegt man die Dritten mit speziellen Prothesenbürsten und mit warmem Wasser. Eine Alternative zu Haftcremes sind winzige implantierte Stifte mit Kugelköpfen, die die Dritten mit dem Kiefer verbinden sollen. Durch eine Art Druckknopf-Technik kann man sie zum Säubern jederzeit wieder herausnehmen.

Statt kreisender Bewegung werden die Zähne richtig geputzt, indem man vom Zahnfleisch Richtung Zähne putzt. Die Bürste sollte ungefähr in einem 45-Grad-Winkel liegen und mit maximal 150 Gramm Druck auf dem Zahn erfolgen. Die Zähne sollten vom Zahnfleisch ausgehend in rüttelnder Bewegung zum Ende des Zahnes erfolgen und nach dem Rütteln die Zähne von oben nach unten ausstreichen.

Diese Versicherungen brauchen sie nicht



Die Versicherungsgesellschaften bieten immer wieder neue Produkte an, um den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Manche Leistungen werden zudem durch Klauseln eingeschränkt.
·         Unnötig sind z. B. Brillenversicherung, Einzelversicherung, Glasversicherung, Handyversicherung, Insassen-Versicherung, Reisegepäck-Police, Restschuld-Police, Wohnungsschutzbrief.

  • Die Einzelversicherung soll bei Brand oder Diebstahl für den Schaden an Designer-Möbel aufkommen. Doch die Hausratversicherung deckt dies meistens schon ab. Eine Glasversicherung ist meistens überflüssig, weil Glasschäden für Wintergarten, Aquarium etc. schon in vielen Hausratversicherungen enthalten sind.

  •  Wer öfters jemanden im Auto mitnimmt, der sollte einen Versicherungsschutz für den Beifahrer haben. In den meisten KFZ-Haftpflichtversicherungen ist eine Deckungssumme von 7,5 Millionen Euro für Personen und einer Million Euro für Sachschäden enthalten, so dass eine Insassen-Versicherung für den Beifahrer überflüssig wird.

  •  Auch eine Reisegepäck-Versicherung und Restschuld-Police kann man sich sparen. Kommt der Koffer im Hotel weg, so kommt die Hausratversicherung auf. Nur wer ein großes Darlehen für z. B. die Finanzierung einer Immobilie hat, lohnt sich eine Restschuld-Police, die den Kredit bei eintretender Arbeitslosigkeit oder Tod sichert.

  • Ein Wohnungsschutzbrief ist meist sehr teuer. Und nach 2 Jahren hat man mehr gezahlt, als wenn man einen Schlüsseldienst in Anspruch genommen hätte.

  • Brauchen sie wirklich eine Handyversicherung? Wussten sie, dass diese Versicherung nur bei Brand, Diebstahl oder Vandalismus und Wasserschäden aufkommt? Doch was ist, wenn ihr Handy heruntergefallen ist? Bei Diebstahl kommt sogar die Hausratversicherung auf.

  • Wird ihre Brille beschädigt, so kommt die Brillenversicherung für die Reparatur auf. Und bei Verlust erhalten sie ein gleichwertiges Modell abzgl. Selbstbeteiligung. Der Versicherungsbeitrag ist sehr hoch und lohnt sich nicht. Sparen sie lieber das Geld und zahlen den Beitrag auf ein Sparkonto ein, den sie dann für die Reparaturkosten verwenden können. Das kommt sie billiger als eine teure Brillenversicherung. Wenn jemand anderes ihre Brille beschädigt, so muss dessen Haftpflichtversicherung aufkommen.